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Hängeerdbeeren – Monatserdbeere und Rankenpflanze in einem

Bei den Hängeerdbeeren handelt es sich um eine besondere Erdbeerpflanze. Sie wurden speziell zum Pflanzen in Hängeampeln oder Balkonkästen gezüchtet. Hängeerdbeeren schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch wirklich dekorativ.

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Normale klassische Erdbeeren sind nicht so gut zur Kultivierung in Blumenkästen, Pflanztöpfen oder Hängeampeln geeignet. Außerdem wirken sie auf dem Balkon oder auf der Terrasse nicht sehr dekorativ. Anders sieht es hingegen mit den Hängeerdbeeren aus, denn sie sind eine Mischung aus Monatserdbeere und Rankenpflanze. Nachdem die Früchte nicht alle gleichzeitig reifen, kann der Hobbygärtner über mehrere Monate hinweg frische Erdbeeren ernten.

Hängeerdbeeren – pflanzen & pflegen

Hängeerdbeeren gibt es nicht nur klassisch weiß blühend, sondern auch in rosa und rot. Kombiniert der Gärtner die Sorten mit den unterschiedlichen Blütenfarben, so ergibt dies auch während der Blüte ein außergewöhnlich schönes Bild. Nachdem die Hängeerdbeeren nicht nur lecker, sondern auch reich an Vitaminen, Mikronährstoffen und Folsäure sind, sollten sie auf keinem Balkon fehlen. Sie sind pflegeleicht und gerade für Kinder ein absolutes Highlight.

Pflanzzeit – August bis Oktober

pflanzzeit Bereits in der Zeit von August bis Oktober sollten die Hängeerdbeeren für das kommende Jahr in die Erde. Wer sich aber keine Mühe mit der Aufzucht machen möchte, kann auch im Frühjahr fertig gezogene Hängeerdbeerpflanzen im Fachhandel kaufen. Häufig gibt es hier auch schon komplett bepflanzte Hängeampeln oder Schalen.

Standort – Sonne bis Halbschatten

standort Für ihr Wachstum benötigen Hängeerdbeeren ausreichend Sonne und auch Wärme. Gerade deshalb ist es wichtig, den richtigen Standort für sie zu wählen – perfekt ist ein Plätzchen in der Sonne oder im Halbschatten. Normale Blumenerde reicht in den Pflanzbehältern aus, damit sich die Erdbeere wohl fühlt.

Pflanzenabstand – 15 bis 25 cm

pflanzenabstand Setzt der Gärtner die Hängeerdbeeren in einen Blumenkasten, so sollte er einen Pflanzenabstand von 15 bis 25 Zentimetern einhalten. In eine Blumenampel hingegen, die einen ungefähren Durchmesser von 30 Zentimetern hat, kann der Erdbeerliebhaber bis zu drei Pflanzen setzen.

Wuchshöhe – 80 – 100 cm (hängend)

wuchshoehe Eigentlich ist der Begriff „Wuchshöhe“ bei den Hängeerdbeeren etwas fehl am Platze, denn sie hängen ja herab und wachsen nicht in die Höhe. Trotzdem spricht der Gärtner auch in so einem Fall von

Blütezeit – Juni bis Oktober

bluetezeit Erdbeeren sind keine Dauerblüher, aber inzwischen gibt es remontierende Sorten, die von Mai bis Oktober blühen und gleichzeitig Früchte ausbringen. Normalerweise hängt die Blütezeit sehr von der Sorte ab. Wer mehrere Sorten pflanzt, kommt so also in den Genuss die schöne Erdbeerblüte länger genießen zu können und danach über einen großen Zeitraum den leckeren Ertrag.

Pflegeaufwand – gerining

pflegeaufwand Hängeerdbeeren sind im Gegensatz zu normalen Erdbeeren nicht so pflegeintensiv für ihren Besitzer. Zwar benötigen sie auch ausreichend Wasser und Dünger, um gut gedeihen zu können, aber eine Abdeckung der Erde ist beispielsweise nicht erforderlich. Dies liegt daran, dass die Triebe nach unten hängen und nicht auf der Erde aufliegen.

Wässerung – gering bis mittel

waesserung Erdbeeren und somit auch Hängeerdbeeren benötigen Wasser, damit sie gut gedeihen und schöne Früchte ausbilden. Deswegen sollte ihr Boden zwar nie ganz austrocknen, aber übermäßig feucht sollte er auch nicht sein. Staunässe gilt es zu vermeiden. Gerade an heißen Sommertagen benötigen Hängeerdbeeren etwas mehr Wasser. Wenn sie in der Vollsonne stehen, dann empfiehlt es sich, sie morgens und abends zu gießen.

Lebensdauer – drei Jahre

lebensdauer In der Regel erbingen Hängeerdbeeren über drei Jahre einen Fruchtertrag. Danach reduziert er sich enorm, oder stellt sich ganz ein. Es gibt aber auch Erdbeerpflanzen, die über mehrere Jahre gute und viele Früchte ausbringen.

Hängeerdbeeren überwintern

winterhart Hängeerdbeeren sind generell winterharte Pflanzen. Nachdem sie die meisten allerdings in Pflanzbehälter setzen, gilt es sie trotzdem vor dem Frost zu schützen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, entweder den Topf während des Winters an einen kühlen und hellen Platz stellen oder aber die Gefäße mit Wintervlies oder ähnlichem umwickeln. Beide Varianten sollen verhindern, dass die Erde im Pflanztopf, Blumenkübel oder Ähnlichem komplett durchfriert und so die Wurzeln schädigt.

Erntezeit – ab Juni

erntezeit Je nachdem, welche Sorte der Hängeerdbeeren gewählt wurde, beginnt die Erntezeit ab Juni. Inzwischen gibt es auch Sorten, die während einer ganzen Saison (von Juni bis Oktober) immer wieder Früchte ausbringen.

Vermehrung

Am unkompliziertesten ist die Vermehrung von Hängeerdbeeren durch Ausläufer. Neben den normalen Trieben bilden sich in der Wachstumszeit lange Ranken aus. Diese eignen sich optimal zur Vermehrung. Dafür gilt es geeignete Ableger nach der Ernte auszuwählen. Die Ranke gilt es dann in einem Topf einzugraben ohne sie von der Pflanze zu trennen. Den Trieb an der Stelle, wo er Wurzeln bilden soll leicht einritzen und mit Drahtklammern fixieren, dass er nicht aus der Erde rutschen kann. So versorgt die Mutterpflanze den Ausläufer auch nach dem Eingraben mit Nährstoffen. Bis zum Frühling im nächsten Jahr hat sich dann meist eine Jungpflanze gebildet, die es dann mit einem sauberen Schnitt von der Mutterpflanze zu trennen gilt. Natürlich ist auch eine Aussaat möglich, aber diese ist sehr kompliziert und für Laien meist nicht so effektiv.

Dünger und Pflanzsubstrat

Biologischer Dünger ist am besten für Hängeerdbeeren geeignet. Viele Hobbygärtner düngen ihre Erdbeerpflanzen beispielsweise mit Brennnesseljauche. Bei chemischen Düngemitteln ist Vorsicht geboten, denn diese können sich in den Früchten festsetzen. Alternativ ist auch das Pflanzen in Beerenerde möglich, die schon genügend Nährstoffe enthält.

Krankheiten und Schädlinge

Zwar sind Hängeerdbeeren, weil sie nicht auf dem Boden aufliegen, nicht so anfällig für Krankheiten und Schädlinge, aber trotzdem können diese dem Gärtner Schwierigkeiten bereiten. Der Erdbeerblütenstecher unterscheidet nicht, um welche Erdbeersorte es sich handelt, genauso wenig wie die Lederfäule, die Verticillium-Welke und die Weiß- und Rotfleckenkrankheiten. Anders sieht es schon mit dem Erdbeermehltau aus. Denn dadurch, dass fast überall an die Hängeerdbeeren Luft hinkommt, kann dieser sich nicht s schnell festsetzen.